1. Landeseinsatzübung 2026 der ÖRHB Vorarlberg
1. Landeseinsatzübung 2026 der ÖRHB Vorarlberg
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1. Landeseinsatzübung 2026 der ÖRHB Vorarlberg

Ende März fand die erste Landeseinsatzübung 2026 der Österreichischen Rettungshundebrigade (ÖRHB) Landesgruppe Vorarlberg statt. Im Mittelpunkt standen realitätsnahe Such- und Rettungsszenarien, die enge Zusammenarbeit mit anderen Einsatzorganisationen sowie die koordinierte Abarbeitung anspruchsvoller Lagen bei Tag und Nacht.

Alarmiert wurde die ÖRHB Vorarlberg zunächst von der Feuerwehr Schnifis. Ausgangslage war ein Verkehrsunfall mit zwei unter Fahrzeugen eingeklemmten Personen. Zusätzlich galten drei weitere Personen als vermisst. Da vor Ort Geruchsgegenstände der vermissten Personen vorhanden waren, wurde ergänzend auch das Mantrailingteam Vorarlberg hinzugezogen.

In enger Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzorganisationen konnten die Abläufe abgestimmt und der Einsatz strukturiert sowie erfolgreich abgewickelt werden. Die Übung zeigte einmal mehr, wie wichtig funktionierende Kommunikation, abgestimmte Suchmethoden und eingespielte Teamarbeit im Ernstfall sind.

Am Abend kam es zu einer weiteren Alarmierung: In Thüringen wurden zwei Personen vermisst. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten startete die ÖRHB mit ihren Hunden im Anschluss eine Wegsuche. Trotz der erschwerten Bedingungen bei Dunkelheit suchten insgesamt drei Teams nach den vermissten Personen.

Nach einer anspruchsvollen Nachtsuche konnten schließlich auch diese beiden Personen aufgefunden werden. Um 1:30 Uhr wurde die Landeseinsatzübung 2026 offiziell beendet.

Die Übung war ein intensiver und aufschlussreicher Einsatztag mit vielen wertvollen Einblicken in die Arbeit anderer Blaulichtorganisationen. Besonders der fachliche Austausch, die gute Zusammenarbeit und das gemeinsame Üben von Synergien machten diese Landeseinsatzübung zu einem wichtigen Beitrag für die Einsatzvorbereitung in Vorarlberg.


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